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Über Generationen gewachsen

Betriebe mit einer langen Tradition gibt es in Österreich viele und genügend davon werden bereits in der dritten Unternehmergeneration geführt. Doch nur wenige können behaupten, es zu einer Unternehmensgruppe mit mehreren Geschäftsbereichen gebracht zu haben; Hans-Peter Mayer kann es. Der Chef über vier Firmen mit insgesamt 115 Mitarbeitern hat das von seinem Vater Hermann übernommene Unternehmen weiter konsequent ausgebaut.

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Der Großvater, Johann Mayer, wäre auf seinen Enkel wahrscheinlich sehr stolz, wenn er den 1936 von ihm gegründeten Betrieb heute sehen könnte. Die Geschäftsfelder Güter- und Personentransport, die er bereits begründet und durch die Wirren des Krieges gebracht hat, existieren heute als eigenständige Betriebe. Einige Bereiche, wie ein Reisebüro und eine Immobilienfirma, sind noch dazu gekommen. Das Flaggschiff der Gruppe ist und bleibt allerdings die Mayer & Co. Ges.m.b.H., die sich voll auf den Bereich Abbruch, Transport und Recycling spezialisiert hat.

Ein neuer JCB-Kettenbagger … Vor allem der Abbruch ist eine der Spezialitäten des Unternehmens.

Dementsprechend verfügt man über einen entsprechenden Baumaschinenfuhrpark: 40 Maschinen – vom Mobil- und Raupenbagger, über Radlader bis hin zu Walzen, Grader und Schubraupen. Bei den Marken gibt man sich eher offen, setzt aber auf die bewährten großen Namen. Mit einer Ausnahme: Bislang fehlten JCB-Maschinen im Fuhrpark. Das hat sich allerdings mit Juni 2011 des Jahres geändert, denn nun ergänzen ein JCB Heavyline Kettenbagger JS 210 LC sowie ein JCB Radlader 456 ZX von Terra Austria die Flotte. Der 21-Tonner JS 210 LC gehört zu einer Palette von derzeit 16 Kettenbaggern zwischen 7 und 47 t Betriebsgewicht. Bei Mayer & Co wird die Maschine dort eingesetzt, wo sie mit ihren Leistungsdaten ihre Trümpfe voll ausspielen kann: Im Recyclingwerk am Standort Kottingbrunn.

Ausgerüstet mit einer Schnellwechseleinrichtung, drei Tieflöffel und einem Böschungslöffel von Winkelbauer wird der Bagger auf dem rund 17 ha großen Gelände täglich gefordert. Mittlerweile sind es über 1.200 Betriebsstunden, die er bereits absolviert hat. Kein Wunder, das Recyclingwerk ist als Vollmitglied des Baustoffrecyclingverbandes sehr gut ausgelastet. Seit dem Sommer 2009 werden hier über 45 verschiedene Baustoffprodukte aus Recyclingbetrieb angeboten. Sechs Recyclingmaschinen – vom Backenbrecher bis zum Trommelsieb – verrichten hier ihre Arbeit. Ein weites Betätigungsfeld für den JS 210 LC. Der macht hier trotz unterschiedlichen und teils sehr harten Aufgaben eine gute Figur. Passend zur umweltgerechten Baustoffproduktion ist er mit einem umweltschonenden Tier-3-Motor ausgestattet, der stolze 172 PS liefert. Das ergibt 14.610 kgf Reiß- und 15.800 kgf Ausbrechkraft, was dem hohen Hydraulikdruck und einer Durchflussmenge von 2 x 214 l/m zu verdanken ist. Die bisher geleisteten 1.200 Betriebsstunden müssen allerdings auch ausgehalten werden; nicht nur von der Maschine, sondern auch vom „Piloten“. JCB, schon bisher bekannt für das äußerst geräumige Kabinendesign, bleibt seinem Ruf selbstverständlich auch bei der aktuellen Generation der Raupenbagger treu. Alle Bedienungselemente können bequem aus dem vollverstellbaren Sitz erreicht werden. Und wohin man auch schaut, hat man den vollen Durchblick. Große Glasflächen sind Garant für sicheres Arbeiten – ohne toten Winkel. Eine JCB-Spezialität ist die V-förmige Konstruktion des Unterwagens, welche für hohe Verwindungssteifigkeit und einen kleinen Wendekreis sorgt.

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… und ein neuer JCB-Radlader Der zweite im Bunde der Neuerwerbungen von Mayer hat zwar ähnliche Qualitätseigenschaften, aber einen ganz anderen Einsatzbereich. Fast könnte man meinen der Steinbruch in Großau wäre im heurigen Sommer extra für den neuen JCB-Radlader 456eZX eröffnet worden. Tatsächlich wollte Hans-Peter Mayer das Portfolio an Leistungen seines Hauptbetriebes noch um eine Natursteinproduktion erweitern. Schon bisher bot man neben anderen Baudienstleistungen auch die Errichtung von Natursteinmauern, -wegen etc. an. Mit dem neuen Dolomitsteinbruch verfügt Mayer & Co über eine entsprechende Natursteinproduktion und ist damit noch flexibler. In Großau ist der JCBGroßradlader als Universalist im Einsatz: Sowohl im Abbruch, als auch der Gewinnung und selbstverständlich in der Verladung des Gesteins hat er ebenfalls bereits über 1.200 Betriebsstunden „auf der Schaufel“, die mit 3,5 mł Fassungsvermögen ebenfalls von Winkelbauer kommt. Zusätzlich wurde der 456 ZX mit einer Pfreundt-Wiegeeinrichtung ausgestattet. Tatsächlich ist der 456er- Radlader schon von Haus aus für den Einsatz in Schotterwerken oder Steinbrüchen konzipiert. Mit 20.924 kg ist er zwar kein Leichtgewicht, aber dafür mit 215 PS aus einem umweltfreundlichen Cummins QSB Turbodiesel motorisch gut bestückt. Und damit diese Kraft speziell im Steinbruch besonders gut ´rüber kommt, wurde ein ZX-Modell bestellt. Im Gegensatz zu den HT-Modellen, die hauptsächlich für den Güterumschlag konzipiert sind, verfügen die ZX-Ausführungen über ein besonders robustes Hubgerüst mit Z-Kinematik, sodass sich optimale Ausbrechkräfte ergeben. Auch rein fahrtechnisch steht der JCB 456 ZX mit allen „Vieren“ fest am Boden. Dazu verhelfen ihm die Graziano- Achsen mit Selbstsperr-Differentialen, die selbst auf schwierigen Bodenverhältnissen für konstante Leistung sorgen. Denn selbst wenn einmal ein Rad durchdreht, wird die Kraft sofort und automatisch auf das Rad mit Kraftschluss umgeleitet. Jedenfalls sorgen die beiden JCB-Maschinen und die Nähe zum Generalvertreter Terra Austria schon jetzt für neuen Aufschwung in der Mayer- Gruppe. Schließlich erweitern und verbessern sie das Leistungsspektrum der diesbezüglich ohnehin schon stark vertretenen Firmengruppe. Und glaubt man dem Firmeninhaber Hans-Peter Mayer, so ist eines schon jetzt gewiss: Diese werden sicherlich nicht die letzten JCB-Maschinen sein.

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